Die Europacup Reise fuer ARIS fuehrt diesmal nach Wien, das Hinspiel findet am 17.08.2010 um 18:00 Uhr in Thessaloniki statt. Das Rueckspiel in Wien findet am 26.08.2010 in Wien im Stadion von Austria Wien statt.
Unser ARIS CLUB GERMANY wird natuerlich auch bei diesem wichtigen Spiel im Stadion sein, unsere Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, Interessenten erhalten mehr Informationen im FORUM, oder ueber unser Kontaktformular.
Die Bialystok Reise war eine gelungene Tour fuer unseren Club. Mitten im Sommer und in der Ferienzeit fuhren wir 1700 km in den tiefsten Osten nahe der Weissrussischen Grenze nach Bialystok, mit Zwischenhalt im regnerischen Warschau.
Am Mittwoch ging die Reise ab Velbert, wo wir uns alle getroffen haben los. Wir Frankfurter gemeinsam mit dem verueckten Reutlinger der schon Mittwoch Vormittag per Bahn nach Frankfurt gefahren ist. In Velbert stiegen wir in unsere gemieteten Vans, die wir natuerlich Gelb Schwarz schmuekten. Alle 15 Beteiligten sind wir voller Optimismus nach Polen gefahren, die wichtigste Frage fuer uns war allerdings, wo wir unsere Autos in Polen abstellen konnten, dass Problem ist ja allen bekannt, doch die Loesung werdet Ihr in der Folge lesen.
Der erste Stop wurde nahe der ehemaligen DDR Grenze gemacht, dies hatte auch einen Grund, der beim ersten Tour nach Berlin zum Basketballspiel gegen ALBA hielten wir auch an der gleichen Rastaette, das Ergebnis des Spiels war natuerlich ein Sieg, wir hofften, dass dies uns wieder Glueck bringen wuerde.
Wir nutzten die Deutsche Autabahn und gaben Gas, unsere Fahrer waren alle Topfit und wir stritten uns sogar wer fahren wuerde, nur einer der nicht fahren konnte, wollte aber alles bestimmen, was natuerlich nicht immer gelang. Nach Mitternacht trafen wir an der Grenze zu Polen an, wir tauschten Euros in Zloty um und einige versorgten sich bereits an der Grenze mit Zigaretten.
Die ersten Kilomter in Polen schockten uns, die Strassen aehnelten den Verhaeltinissen aus Mitte der 80 er im ehemaligen Jugoslawien, Bundestrasse mit Gegenverkehr und unendliche LKW´s auf der Strecke. Nach fast zwei Stunden Fahrt, dann die zwischenzeitige Erloesung !! Autobahn in Sicht.
Wir nutzten den relativ kleinen Abschnitt von ca 250 km Autbahn und kamen flott vorran. Doch nach Ende der Autabahn, das gleiche Bild wie am Anfang, Bundestrasse mit Gegenverkehr bis Warschau.
In Warschau kamen wir frueh um sieben Uhr an, doch wir gerieten in den Berufsverkehr, unser Ziel war das Hotel, wo unsere Fans aus Thessaloniki weilten. SUPER 3 hatte dort ein Hotel gebucht. Doch um dorthin zu kommen dauerte es lange, die Stau in Warschau war unglaublich, doch Dank unserer Navi´s fanden wir schnell den Weg, jedoch mussten wir einige 100 Meter auf dem Buergersteig waren, damit wir schneller ankommen konnten.
Relativ erschoepft trafen wir im Hotel an, dort trafen wir auf die letzten rueckkehrenden Nachtsschwaermer in der Lounge des Hotel an, die erzaehlten und, dass es einige „ Gefaechte“ in der Strassenbahn mit anderen Fans in Warschau gegeben hatte und wir waren auf der Hut. Weiterhin beschaeftigte uns das Abstellen der Autos in Bialystok. Wir weilten einige Stunden im Foyer und in der Cafeteria des Hotels, einige von uns schliefen ein Paar Stunden, einige harrten noch aus, vorallem unsere Youngster bewiesen Durchhaltevermoegen. Gegen 16:00 Uhr sollte es dann in die Provinz Bialystok weiter gehen, zu unserer Ueberraschung sollten wir mit Polizei Eskorte durch Warschau gefuehrt werden. Die war auch noetig, denn durch Warschau zu kommen sollte nicht so leicht sein, trotz Navi´s. Wir folgten also den Bussen und die Fahrt durch die Stadt war ein Highlight, denn wir konnten jede Rote Ampel ignorieren und so kamen wir ziemlich schnell durch diese Stadt, die eigentlich nichts tolles zu bieten hatte fuer uns, denn unser Ziel war das Stadion mit der Hoffnung einen Sieg feiern zu koennen.
Wir fuhren die restlichen 200 km erneut Bundestrasse und durch die Waelder und Wiesen Polens, alle Paar Kilometer enteckten wir am Strassenrand leicht bekleidete Damen, es schien, dass nur diese am arbeiten waren, den weit und breit sahen wir keine Menschen, nur gelegentlich sahen wir ein Paar Leute auf den Feldern, es war schon beeindruckend, denn das einzig moderne was wir unterwegs sahen, waren die relativ neuwertigen Autos, uns war natuerlich klar, woher diese kamen.
Unserem Ziel naeher kommend, waren wir schon gespannt, was uns dort erwarten wuerde, doch 40 km vor Bialystok lenkte uns die Polizei auf einen Parkplatz und splittete unser Busse, wir fuhren hinter dem ersten Bus eine Umleitungsstrecke gefolgt und gefuehrt von der Polizei, die Polen wollte woll vermeiden, dass es negative Berichte in der Presse gibt, wegen Fanausschreitungen, da in zwei Jahren dort die EM stattfinden soll. Wir waren aber schon fuer alles vorbereitet was uns Fantechnisch erwarten wuerden. Das abstellen der Autos loeste sich von alleine, den uns wurde zum Glueck ein bewachter Parkplatz direkt hinter dem Stadion zugewiesen. Wir froh darueber, denn wir hatten keine Lust Gedanken daran zu verschwenden, die Autos nach dem Spiel zu suchen und per Bahn oder mit dem Flugzeug zurueck nach Deutschland zu kommen.
Das Stadion von Bialystok ist zur Haelfte eine Baustelle, unser Block war auf der Gegengerade auf Hoehe der Eckfahne, sofort kam unsere Zaunfahne an die richtige Stelle und wir sorgten gleich fuer Stimmung im Stadion mit unseren Schlachtgesaengen, die Polen hatten das Stadion gefuellt . Es war ja deren erstes Europacup Spiel ueberhaupt. Fantechnisch unterstuetzten die Ihre Mannschaft lautstark und rhythmisch, doch das dauerte gerade mal zwei Minuten, denn ARIS ging sehr frueh in Fuehrung und von da an waren nur wir zu hoeren. Nach sieben Minuten stand es schon 2:0 durch Calvo und wir waren nicht mehr zu halten.
Die Polen konnten ein mal jubeln, als die das 2:1 machten, doch bis zur Pause machten wir maechtig Stimmung mit der Band von Super3 die den Rhythmus bestimmte.
In der zweiten Halbzeit machten die Polen noch mal Druck, doch unsere Mannschaft konnte mit etwas Glueck den Auswaertssieg einfahren. Die Polen erwiesen sich als sehr schlechte Verliere, denn nach spielende begannen Sie mit Steinen zu werden und zu poebeln. Einige von uns reagierten und zeigten den Polen, dass Sie es besser sein lassen sollten, die Security der Polen war sehr provokant, denn Sie bespruehte unsere Fans mit Pfefferspray, anstatt die betrunkenen Polen davon abzuhalten Steine zu werden. Solche Aktionen sind fuer uns eh nicht der Rede Wert, wir versuchten unsere Heißsporne davon abzuhalten zu antworten, denn wir hatten keinerlei Lust, das unsere Mannschaft irgendeine Strafe wegen Ausschreitung von der UEFA bekommt.
Die Rueckreise stand nun auf dem Programm, wir folgten erneut den Bussen von Super 3 samt Polizei Eskorte doch die Waelder der Provinz, bis wir auf die Hauptstrecke nach Warschau kamen. Wir tankten und fuhren weiter, wir konnten diesmal durch Warschau leichter durchkommen, da es fast kein Verkehr auf den Strassen gab. Einige von uns bekamen Hunger, doch sogar der MC Donald war geschlossen, so entschlossen wir uns weiter zu fahren, denn vor uns hatten wir erneut die Bundesstrasse. Wir wechselten noch mal die Fahrer durch und machten uns auf den langen Rueckweg. Vor der Autobahn entschlossen wir uns nochmal zu halten, denn der Hunger hatte sich gemeldet. Wir standen aber vor einem Problem, die Verkaeuferin verstand kein Englisch und schon garnicht Deutsch, Griechisch natuerlich auch nicht. Es dauerte ziemlich lange bis die Dame die Bestellung verstand, doch bei der Suppe die einige essen wollten gab es richtige Probleme. Letztendlich bekamen einige von uns ein komisches Polnisches Gulasch Gemisch, das notgedrungen verschlungen wurde. Der Sieg befluegelte unsere Fahrer, die auf der Autobahn in Polen richtig Gas geben konnten, nun kamen auch die Fahrer zum Einsatz die vorher nicht gefahren sind.
So gegen 07:00 Uhr am Freitag mussten wir natuerlich noch ein Einkaufshalt machen, die Familie aus Heiligenhaus raeumte saemtliche Regale leer, vorallem Wodka und Zigaretten waren gefragt, der aelteste der Familie war nach langem Schlaf auf der Rueckbank nun ausgeruht ziemlich aktiv beim Einkaufen.
An Berlin und Hannover vorbei ging es zurueck nach Velbert wo wir die Autos gegen 17:00 Ur abgeben mussten, das erste Problem, war einen grossen Stau zu umfahren, unser Senior mit Erfahrung und Navi lotste uns gekonnt am Stau vorbei und wir verloren wenig Zeit und kamen ziemlich puenktlich in Velbert an. Die Duesseldorfer waren schon fast zu Hause, die Familie aus Heiligenhaus hatte nun aber grosse Muehe die ganzen eingekauften Taschen umzuladen, es dauerte etwas, doch nach ueber 3000 km Fahrt wurde auch das Problem geloest. Wir alle waren sehr froh, dass ARIS das Spiel gewann und wie wir wissen ist unsere Mannschaft auch eine Runde weiter gekommen, die Reise hatte sich gelohnt. Wir Frankfuter und der Reutlinger verabschiedeten sich und wir gaben ein neues Rendevouz fuer die naechste Runde. Wir Frankfurter mussten uns nun sputen und Gas geben, denn unser Reutlinger musste den ICE nach Hause erreichen, so umfuhren wir erneut ein Stau, ohne Zeit zu verlieren und kamen rechtzeitig am Bahnhof in Frankfurt an, der Reutlinger hatte noch Zeit, da der Zug nach Hause hatte Verspaetung.
Unser Benjamin ergatterte das Trikot von Sifakis !!
Die Tour war ein toller Erfolg und eine hat uns um eine Erfahrung reicher gemacht, wir waren gut organisiert mit Navi´s Laptops und iPhones, und genuegend Fahrern und ausgeschlafenen Beifahrern. Fuer die naechste Tour nach Wien steht uns nichts im Weg, die Organisation laeuft auf Hochtouren. Wir hoffen, dass einige Urlauber zurueck kommen, damit die auch in den Genuss kommen koennen mit ARIS CLUB GERMANY eine tolle Fahrt und diesmal mit Ticket in die Gruppenphase der Europa League zu erleben.